VON TIEFPUNKTEN UND DER ABWESENHEIT VON HOFFNUNG

doch die Winde treiben uns nicht nur voran, sondern beanspruchen auch das Material des Bootes bis an sein Limit. So hatten wir bald unsere erste Panne: das Hinterrad brach ab. Foto 3

Bildschirmfoto 2014-02-19 um 14.39

Unser abgebrochenes Hinterrad erwies sich leider als großes Problem, denn nur mal „neben an“ in eine Werkstatt fahren, ist in Patagonien nicht möglich. Die unendlich Weite und Einsamkeit bekommt man hier erst so richtig zu spüren, wenn man auf die Zivilisation angewiesen ist. Wir waren schon zuvor in El Calafate bei einem Dreher, weil es zu Anfang schon mit dem Hinterrad Probleme gegeben hatte. Leider konnte der Monteur nur improvisieren, da ihm die nötigen Materialien fehlten. Um dieses Mal die Probleme endgültig zu lösen, mussten wir das gesamte Boot wieder zum Trailer umbauen, damit wir in die 300 km entlegene Hafenstadt Rio Gallegos fahren konnten. Das war der einzige Ort weit und breit, von dem wir hoffen konnten, überhaupt eine Lösung für unser Problem finden zu können. Jedoch bereits der Umbau vom Landsegler zum straßenfähigen Trailer – um überhaupt zu einer Werkstatt fahren zu können – benötigt einen halben Tag. Auch an ein schnelles Vorankommen auf den Schotterpisten ist nicht zu denken…

Bildschirmfoto 2014-02-19 um 14.43

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